Kunstschaffende und ihre Werke 2021

# Micha Aregger (AG) - Website
lebt im aargauischen Beinwil am See und arbeitet seit 2004 als freischaffender Künstler. Seinen biomorphen Arbeiten liegt eine strenge mathematische Konstruktion zugrunde. Seine Arbeiten wie etwa der 2020 gezeigte "Fruchtkörper" scheinen natürlich gewachsen, und dennoch schwingt ein phantastisch-surrealer Hauch mit, der irritiert und gleichzeitig fasziniert.

  • Objekt: Glucosa, 2021, Unikat
  • Skulpturenpark: Refugium, 2015, Kunststoffkern mit Kunstgras überzogen, Unikat.

# Mike Cadurisch (ZH) - Website
lebt und arbeitet im zürcherischen Stäfa. Alltagsobjekte, Momentaufnahmen und Sujets aus Industrie und Lifestyle finden in seinen bildnerischen und plastischen Arbeiten eine
neue ästhetische und charakteristische Handschrift.

  • Objekt: Sinalco-Dose (Molten Objects), 2021, Alu/Holz/Lack, Unikat.

# Notta Caflisch (GR) - Website
lebt und arbeitet in Chur. Hinter der spielerischen Inszenierung und ästhetischen Materialisierung der Objekte und Installationen verbirgt sich die erschreckende Erkenntnis der katastrophalen Folgen einer globalisierten Welt und der grenzenlos agierenden Wirtschaft.

  • Installation: Netto, Porzellan/Holzwolle/Kiste, 2019

# Max Grüter (ZH) - Website
lebt und arbeitet in Zürich, beschäftigt sich freidimensional mit verschiedenen Techniken, insbesondere mit Grafik und 3D-Druck. "My private Space Program" ist ein langjähriges Kunstprojekt, welches aktuelle Ereignisse auf die Beziehung des Individuums und dem Raum projeziert und hinterfragt. Die ausgestellten Arbeiten vereinen Humor und Ernsthaftigkeit im Hinblick auf inhaltlichen, formalen und materialtechnischen Aspekte.

  • Objekt: Reinwaschung (Absolution), 2020, Prototypen aus Kernseife
  • Objekt: Familie, 1997, Kunststoff, Werkreihe vorgefertigt, Serie 1/99
  • Objekt: Schnürschuh, 2021, Bronze bemalt.

# Dominik Lipp (AG) - Website
lebt im aargauischen Rupperswil und beschäftigt sich mit mit bildender und perfomativer Kunst. Das experimentelle Schaffen und die Weiterentwicklung seiner Werke stellt einen wichtigen Aspekt im künstlerischen Schaffensprozess dar. Die Zufälligkeit wird ein aktiver Bestandteil der Werkentstehung und die Arbeiten enthalten eine teils spielerische, teils philosophische oder aber auch bewusst bedeutungslos-freie Komponente, um dem Betrachtenden völlig wertfrei die Hand zu reichen.

  • Objekt: Ölgötz, 2013-2017, Ölfarbe/Holz.

# James Licini (ZH) - Website
lebt und arbeitet in Zürich. Er gehört neben Gillian White und Albert Siegenthaler mit seinen Eisen- und Stahlplastiken zu prägenden Künstlergrössen über die Schweiz hinaus. Die
Stelen sind meist kompakte Kompositionen und ineinander verzahnte Blechhohlkörper oder Stahlträger. Gleichzeitig entstehen einerseits funktionslose, ironische Paraphrasen auf die Maschinenwelt. Dass in seinem Schaffen eine Semantik erkennbar wird verblüfft. Licinis Arbeiten im sakralen Kontext (Ikonenmuseum Lenzburg bis 30.06.2021) eröffnen eine bisher verborgene tiefe Ehrfurcht des Künstlers gegenüber dem Entmaterialisierten, Ewigen.

  • Objekt (Skulpturenpark): Stahlbau PE 500, 2012, Unikat.

# Kathrin Severin (ZH) - Website
lebt und arbeitet in Winterthur. Die gezeigten dreidimensionalen Arbeiten aus PP-Seil sind so spielerisch wie grafisch gefärbt, offenbaren gleichzeitig den Versuch einer mathematischen Perfektion, der jedoch gewollt zu misslingen scheint. Die langjährige Tätigkeit der Künstlerin als Graphikerin und Illustratorin zeigt sich in ihren klein- wie grossformatigen Arbeiten im Innen- wie Aussenraum, wo sie auf der Suche nach Linien, Farben und Flächen oder deren bewusster Ausblendung den Betrachtenden packt und zu überraschen vermag.

  • Objekt: Moebius-Inversion, 2018, PP-Seil.

# Philipp Hänger & Marc Hartmann (AG) - Website PH – Website MH
In der aktuellen Ausstellung werden beispielhaft Themen deutlich, mit dem sich die beiden aargauer Kunstschaffenden befassen: die De-Kontextualisierung von Deingen – hier einer stark stilisierten überdimensionierten Ikonen der Massenkultur. Das Prozesshafte ist bei der aktuellen Installation deutlich, entstehen doch immer wieder neue Sichtweisen. Dinge werden neu verknüpft und weitergedacht.

  • Objekt: Here we go! 2021, partizipative Installation, verschiedene Materialien.

# Aletheia Zoeÿs (BS) - www.zoeys.art
lebt und arbeitet in Basel und Barcelona als Designerin und Künstlerin. In ihren alltäglichen Objekten, wie der 2020 gezeigte Schokokuss (3D-Print, Porzellan) mit Zuckerstreuseln als Blindenschrift verbirgt die (zuckersüsse) Glasur beim zweiten Blick systemkritische Aspekte und gesellschaftsrelevanten Themen. Ihr familiäres afrikanisches Erbe fliesst in ihre künstlerische Arbeit ein und reflektiert soziokulturelle, globale ökologische und politische Ereignisse.




  • Objekt: Aurora – Morning Prayer, 2019, SLA, vergoldet.
  • Objekt: Midas wish, 2021, Blech vergoldet/Naturpapier/RISO-Golddruck
  • Objekt (Eduard Spörri trifft...): light/bold (Es ist schwer), 2020, Neon.

ArtShop
Die ausgestellten Objekte sind wenn nicht anders angegeben käuflich. Im ArtShop des Museums sind zudem weitere kleinformatige Kunstwerke und Designobjekte ausgestellt.

Der Kurator steht Ihnen für individuelle Besichtigungen gerne zur Verfügung.